Bei dem Projekt handelt es sich um den Neubau eines Logistiklagers als freistehender, erdgeschossiger Industriebau. Die Gesamtanlage umfasst eine überbaute Fläche von ca. 21.500 m², aufgeteilt in insgesamt 13 Hallenschiffe. Fünf dieser Hallen (Halle 01 – 05) weisen eine Höhe von ca. 21,00 m auf, während die übrigen Hallen (Halle 11 – 18) eine Höhe von ca. 13,50 m besitzen. Sämtliche Hallenbereiche sind aus brandschutztechnischen Gründen durch Porenbetonbrandwänden voneinander getrennt. Das Tragwerk einschließlich Dachkonstruktion besteht aus Stahlbetonstützen und Spannbetonbindern. Die Dachausbildung erfolgt in den Hallen 11–18 mittels Trapezblech, während in den Hallen 01–05 Porenbetondachplatten mit einer Foliendachabdichtung und nicht brennbarer Dämmung (Baustoffklasse A1, Ausführung F90) verbaut wurden. Zur Verbesserung des Erdplanums wurde eine Bodenverbesserung in einer Stärke von ca. 40 cm mittels eines Kalk-Zement-Gemisches (70 % Zement, 30 % Kalk) ausgeführt. Die Gebäudehülle ist umlaufend als Sandwichpaneel-Fassade hergestellt. Hinsichtlich des Explosionsschutzes (Ex-Schutz) gelten folgende Anforderungen: In den Hallen 11–18 entsprechen alle fest installierten Betriebsmittel bis zu einer Höhe von 1,50 m der Gerätekategorie II 3G IIB T4. In den Hallen 01–05 wurde der Explosionsschutz raumhoch ausgeführt.