Werdegang des Bauunternehmens Dreßler
Die Chronik

1913 bis 1935
Vom Baumeister zum
Bauunternehmer
Mit der Eintragung in die Handwerksrolle von Großostheim nahm der Baumeister Gabriel Dreßler Arbeiten im Allgemeinen Hochbau, überwiegend Wohnungsbau, auf. Aber schon 1914 wurden die Aktivitäten durch den ersten Weltkrieg vollständig unterbrochen. 1932 erfolgte die Betriebsverlegung nach Aschaffenburg.
1935 bis 1950
Krieg und
Wiederaufbau
Zwischen 1932 und 1939 entwickelt sich der Betrieb zum mittelständischen Bauunternehmen und das Geschäftsfeld weitet sich schon geografisch über die Regierungsbezirksgrenzen in Richtung Odenwald und Darmstadt aus. Schwerpunkte waren Kasernenbauten, Kanalarbeiten und allgemeiner Tiefbau. Dann folgten Staatsaufträge, Kriegsdienstverpflichtungen, die Zerstörung des Betriebes durch Luftangriffe und der Wiederaufbau nach 1945 insbesondere im Wohnungsbau.
1950 bis 1970
Aufschwung und
Ausdehnung
Mit der Errichtung der Niederlassung in Darmstadt wurden die Bauaktivitäten insbesondere zur Beseitigung der Kriegsschäden in Darmstadt, Hanau und Frankfurt ausgedehnt. Von der in Rastatt/Baden gegründeten Niederlassung aus entwickelte sich eine bedeutende Säule des Bauunternehmens für 30 Jahre durch erfolgreiches Wirken im Erd- und Tiefbau. Die Geräteliste der Firma in diesen Jahren verdeutlicht dem Fachmann das Bemühen um die Mechanisierung des Bauens.
1970 bis 1998
Aufbruch zum
Generalunternehmer
1961 wurde der Bauhof von Aschaffenburg nach Stockstadt verlegt und 1967 erfolgte der Aufbau eines eigenen Fertigteilwerkes zur industriellen Vorfertigung von konstruktiven Fertigbauteilen mit dem besonderen Augenmerk der Herstellung von Fertigteilfassaden. In den Jahren nach 1972 bezogen mit dem Schlüsselfertigbau auch die ersten Architekten ihre Büros im Unternehmen. Die schlüsselfertige Hochbauorientierung verdrängte bis 1982 stetig den Erdbau. Das Fertigteilwerk erarbeitete einen eigenen Markt.
1998 bis heute
Der Spezialist für
schlüsselfertigen
Wirtschaftsbau
Der Strukturwandel des Bauens in der deutschen Volkswirtschaft findet auch seinen Niederschlag im Unternehmen. Bei gleichzeitig sinkender Zahl der Mitarbeiter verschiebt sich das Verhältnis zu Gunsten der technischen und kaufmännischen Angestellten. Bauplanung und Baumanagement, durch Informationstechnologie unterstützt, Rechts- und Finanzfragen bestimmen nun das Geschäft. Die eigenen Baumärkte müssen nun aktiv selbst erschlossen werden durch aktive Ansprache der Bauherren und durch Produktgestaltung.
Früher, heute und für die Zukunft: Dreßler-Bau
Sanierungsschwerpunkt kulturhistorische Bauten
Dreßler Bau stellt sich allen Anforderungen des Hochbaus in ganz Deutschland. Während früher der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit im Rhein-Main / Rhein-Neckar-Raum lag, sind wir nun bundesweit aktiv. Um für unsere Kunden insbesondere in den neuen Bundesländern auch vor Ort präsent zu sein, wurde eine Niederlassung in Dresden gegründet. Besondere Erfahrung bringt unser Team in Dresden im Bereich Sanierung kulturhistorischer Bauten ein.
Dreßler Bau jetzt auch in Nordrhein-Westfalen
Um unsere Präsenz in ganz Deutschland noch weiter auszubauen, haben wir zur Betreuung unserer Kunden in Nordrhein-Westfalen eine Niederlassung in Essen gegründet.
Hubertus Dreßler wird Geschäftsführer
Gründung eines Aufsichtsrates
Der Generationswechsel setzt sich fort. Hubertus Dreßler aus der 4. Generation der Familie Dreßler wird zum Geschäftsführer bestellt. Hans und Karl Dreßler wechseln aus der aktiven Geschäftsführung in den neu gegründeten Aufsichtsrat. Auch in Zukunft ist die Bewahrung der Kontinuität, die Beibehaltung des unser Unternehmen prägenden Stils sowie die Sicherung und ständige Verbesserung der von uns selbst geforderten, hohen Qualität oberste Priorität.
